Essentielle Gebäudeservices in unsicheren Zeiten

Informationen zu COVID-19:
So unterstützt Caverion Sie in der Krise

Gebäudetechnik in Krisenzeiten

Das Corona Virus hat derzeit den Alltag der Menschen in Deutschland und der Welt fest im Griff. Auch wir beobachten die Entwicklungen sehr genau, um Maßnahmen zu ergreifen, die die Sicherheit unserer Mitarbeiter, Partner und Kunden gewährleistet. Gleichzeitig soll die Geschäftstätigkeit des Unternehmens, die eine unverzichtbare Grundversorgung im Bereich Gebäudetechnik und -services darstellt, in verantwortungsbewusster Weise soweit wie möglich aufrecht erhalten werden.

Auch Gebäudebetreiber stehen vor großen Herausforderungen. Es gilt, Gebäude flexibel an den aktuellen Nutzungsgrad anzupassen. Kündigt sich aktuell eine Zunahme der Gebäudenutzer an, ist ungewiss, ob die Nutzungsraten weiter steigen oder wieder abfallen werden.

In dieser ungewissen Situation steht Caverion Ihnen als kompetenter und verlässlicher Partner im Facility Management wie gewohnt zur Seite.

Besonders die Themen Hygiene, Energieverbrauch und Sicherheit rücken nun in den Fokus. Gebäudenutzer haben ein gesteigertes Bedürfnis nach einem möglichst sicheren Umfeld. Unabhängig davon, wie sich die Situation weiter entwickelt, soll die Liegenschaft weiterhin ein betriebssicherer und unbedenklicher Ort sein, in dem sich Gebäudenutzer wohlfühlen.

Erfahrungsberichte der
Caverion Mitarbeiter

Stefan, Stellvertretender Objektleiter FM

Der Großteil der Mitarbeiter der von uns betreuten Objekte arbeitet im Home Office. Viele Mietbereiche sind deshalb nicht für uns zugänglich, was besonders die Arbeit der Haustechniker erschwert. Termine am Objekt versuchen wir kurz zu halten und vor allem die empfohlenen Abstände einzuhalten. Viele Absprachen mit Kunden oder Nachunternehmern finden jetzt vermehrt telefonisch oder digital statt. Das Corona Virus führt zwar zu Einschränkungen bei unserer Arbeit, aber die Kollegen vor Ort tun was möglich und nötig ist. In der Caverion Niederlassung arbeitet mittlerweile ein Teil im Home Office; für zunächst eine Woche auch ich. Wenn ich in der Niederlassung bin, fühle ich mich aber sicher. Generell erlebt man in diesen Tagen viel Solidarität. Ich hoffe, dass die Menschen das auch nach der Krise beibehalten, mehr aufeinander achten und im Umgang miteinander rücksichtsvoll bleiben.

Bodo, Objektleiter

Bei unserem Auftraggeber arbeiten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Home Office. Das wirkt sich natürlich auf unsere Arbeit aus: auch wir arbeiten mit angepasster Besetzung. Statt elf Kollegen sind fünf vor Ort – und das abwechselnd im Schichtbetrieb, damit wir Abstandsregelungen und Hygienevorschriften einhalten können. Trotzdem können wir sicherstellen, dass alle systemrelevanten Anlagen einwandfrei weiterlaufen. Meine Kollegen und ich fühlen uns hier am Standort sicher. Das positive an der Situation ist unser gutes Verhältnis zum Kunden. Der gegenseitige Respekt ist groß. Man merkt eben in dieser ungewöhnlichen Situationen, dass man sich aufeinander verlassen kann.

Stefan, Servicetechniker


Ich bin viel unterwegs – momentan leider ohne Beifahrer im Auto. Ich erledige jetzt Arbeiten beim Kunden, die man gut alleine machen kann: Inspektionen, Wartung oder kleinere Reparaturen. Nur wo es wirklich nötig ist, hole ich einen Kollegen dazu. Meine Aufgaben haben sich seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie nicht verändert und auch die Zusammenarbeit mit den Kollegen im Büro klappt reibungslos; egal ob sie sich im Homeoffice befinden oder nicht. Ich kann auch nicht feststellen, dass die Arbeit weniger oder schwieriger geworden ist. Nur manchmal wird mir aus Sicherheitsgründen der Zugang zum Objekt verweigert. Dann nutze ich die frei gewordene Zeit woanders sinnvoll – da heißt es, flexibel bleiben.

relevante Themen & Services

Ein professionelles technisches und infrastrukturelles Gebäudemanagement ist nun essentiell. Idealerweise unterstützt durch die digitale Möglichkeit einer Fernüberwachung der Liegenschaft. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf folgende Themen und Bereiche. Dabei halten wir uns an die Hygiene- und Sicherheitshinweise führender Verbände und Vereinigungen der Technischen Gebäudeausrüstung.

Dies stellt nur einen Auszug unseres Leistungsspektrums dar. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle und unverbindliche Beratung.

Trinkwasser: Legionellen vorbeugen

Zahlreiche Trinkwasser-Installationen bleiben über Wochen ungenutzt. Trotzdem müssen die Hygienevorschriften eingehalten werden. Werden keine der genannten Maßnahmen ergriffen, droht schlimmstenfalls ein Befall mit Legionellen.

Das können wir für Sie tun
  • Regelmäßiges Spülen von Entnahmestellen nach einem festen Spülplan
  • Deaktivieren dezentraler Warmwasserbereiter, da der Betrieb im Sparbereich eine ideale Grundlage für die Vermehrung von Legionellen bietet
  • Alternativ: Absperren der Trinkwasser-Installation an der Hauptabsperreichrichtung und vorübergehende Außerbetriebnahme der Trinkwasser-Installation mit allen Komponenten (Trinkwasser kalt und warm)
  • Prüfen und Befüllen von ausgetrockneten Bodenabläufen und Geruchsverschlüssen (Siphon), um Geruchsbelästigung vorzubeugen
Sicherheits- und Elektrotechnik: Einbrüche und Schäden verhindern

Leerstehende Gebäude sind ein attraktives Ziel für Einbrecher. Auch Umwelteinflüsse oder Brände können lange unbemerkt bleiben und Schäden am Gebäude verursachen. Die Meldeanlagen müssen einwandfrei funktionieren.

Das können wir für Sie tun
  • Durchführen des wöchentlichen Sprinklertests & Überprüfen der Sprinklertechnik
  • Überprüfen der Brandmeldetechnik, der Einbruchmeldetechnik und der Gefahrenmeldeanlagen
  • Prüfung der Sicherheitsbeleuchtung bei Einhaltung der entsprechenden Vorgaben
  • Durchführen des monatlichen Probelaufs der Netzersatzanlagen
Belüftung: auf Nummer sicher gehen

Inwieweit Covid-19 durch die Luft übertragen wird, ist noch nicht ausreichend erforscht. Dennoch sollte man auch im Bereich Klima und Lüftung alles tun, um die Virenlast so gering wie möglich zu halten. Zuverlässige Wartung, nachhaltiger Service und die richtige Einstellung lüftungstechnischer Anlagen sind Voraussetzungen für einen infektionssicheren Betrieb.

Das können wir für Sie tun
  • Erhöhen der Luftwechselrate für einen erhöhten Außenluftanteil in genutzten Räumen
  • Erhöhen der Außenluftvolumenströme Raumlufttechnischer Anlagen
  • Reduzieren der Umluftanteile zugunsten der Außenluftanteile
  • Verlängern der Betriebszeiten der Anlagen vor und nach der regulären Nutzungszeit
  • Minimieren der Überströmung zwischen verschiedenen Nutzungseinheiten  
  • Verwenden von Filtern mit einem höheren Abscheidegrad
  • Halten der Luftfeuchte möglichst über 40 Prozent
  • Einhalten der regelmäßigen Wartung und Minimierung von Leckagen
Energie: Verbrauchswerte prüfen und Einsparpotentiale nutzen

Bei einer reduzierten Belegung müssen die gebäudetechnischen Anlagen sowie die Beleuchtung nicht unter Vollbetrieb laufen. Eine angepasste Einstellung spart Energiekosten bei gleichem Nutzerkomfort. Gerade jetzt lohnt sich also ein Blick in die Verbrauchswerte eines Gebäudes. Fehlfunktionen lassen sich dadurch einfach aufdecken.

Das können wir für Sie tun
  • Reduzieren der Lüftungs-, Heiz- und Kälteleistung unter Berücksichtigung der Hygienemaßnahmen – soweit sinnvoll
  • Anpassen der Beleuchtung in kaum oder nicht genutzten Gebäudeteilen
  • Überprüfen, ob Wasser- und Energieverbräuche plausibel sind
  • Aufspüren von Leckagen und Energieverlusten
Gebäudehülle: alles dicht?

Einige Bereiche werden nun noch seltener als zuvor begangen. Der Gebäudenutzer als Melder von Schäden oder Funktionsstörungen fällt weg. Außeneinflüsse können Innenräume verschmutzen und schädigen.

Das können wir für Sie tun
  • Regelmäßige Kontrollgänge im gesamten Gebäude
  • Kontrolle von Fenstern und Türen, ob diese fest verschlossen sind
  • Aufspüren von Schäden oder Spuren von Vandalismus
  • Überprüfen, ob Regenwasser eintritt
Remote Services: Wartung aus der Ferne

Experten im Caverion Operational Center erkennen Fehlfunktionen aus der Ferne. In vielen Fällen ist die persönliche Anwesenheit eines Technikers nicht mehr erforderlich. Die Einstellung der Gebäudetechnik erfolgt unmittelbar und bedarfsgerecht.

Das können wir für Sie tun
  • Aufschalten der Gebäudeleittechnik ins Caverion Operational Center
  • Anpassen der Gebäudeparameter anhand der jeweils aktuellen Erfordernisse
  • Analyse und Optimierung der Energieverbräuche (realistische Einsparung von bis zu 30 Prozent)
  • Alarmmanagement
  • Reduzieren der Wartungstermine vor Ort bei gleichbleibender Qualität
  • Und mit  Smart Services ist noch mehr möglich: Kontrolle von Reinigungsarbeiten, Überwachung des Raumklimas, Einsicht in die Belegungsdichte von Räumen und vieles mehr. Alles was es dafür braucht ist die richtige Sensorik.

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Unterstützung der Forschung:
Wartung von BSl-4-Labors

Das Robert Koch Institut in Berlin, das Friedrich Loeffler Institut auf der Insel Riems und das Bernhard Nocht Institut in Hamburg haben zwei Dinge gemeinsam: Sie alle betreiben Labors der höchsten Sicherheitsstufe und forschen an den gefährlichsten Erregern der Welt, darunter Covid-19. Und beim Thema Sicherheit vertrauen sie auf Caverion. Das Unternehmen verantwortete nicht nur die technische Ausstattung der Labore, sondern ist seitdem auch Partner für die Wartung.

Caverion ist derzeit der einzige Anbieter in Deutschland, der in diesem Bereich von der Planung über die Installation bis hin zur Wartung und Validierung alles aus einer Hand anbietet. Konkret handelt es sich um BSL-4-Labors. BSL heißt Biosafety Level, eine Einstufung für die Gefährlichkeit biologischer Arbeitsstoffe, insbesondere Mikroorganismen. Die Ziffer 4 markiert die höchstmögliche Sicherheitsstufe.

„Jede noch so geringe Möglichkeit, mit den Viren in Kontakt zu kommen, muss ausgeschlossen werden“, sagt Michael Steinkraus, Leiter Service & Wartung bei Caverion. Das gelte für die Personen, die innerhalb des Labors mit den gefährlichen Mikroorganismen arbeiten sowie für die Umgebung außerhalb des Labors. Mindestens einmal im Jahr müssen die Sicherheitssysteme überprüft werden. „Wir tauschen die H14-Filter aus, überprüfen das Containment und die Leittechnik. Außerdem muss die Dichtigkeit des Labors überprüft werden. Dazu wird ein Unterdruck erzeugt, der über 20 Minuten stabil bleiben muss“, erklärt Steinkraus das Vorgehen. Mit seinem Team aus Spezialisten sorgt Michael Steinkraus außerdem für optimale Bedingungen in OP-Sälen und Reinräumen der Industrie, zum Beispiel im Bereich Mikroelektronik oder Pharma. Aufträge, die über eine Standardwartung hinausgehen – zum Beispiel bei der Begutachtung von Anlagen nach derHygieneempfehlung VDI6022, der Bestimmung der ISO-Klasse oder der Messung nach GMP.

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COVID-19 Special

Klima und Lüftung – alles virensicher?

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F. Herrmann, Projektleiter Kälte
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Wie Covid-19 die Digitalisierung von Gebäudedienstleistungen beschleunigt

Eine enorme logistische Herausforderung für zahlreiche Dienstleister bahnt sich an: Gerade für Facility-Management-Anbieter, die nun dringend bei Kunden die Lüftungsanlagen einregeln und warten müssen.

A. Blassy, Leiter Digital- & Energie Services
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Wie man Gebäude zu- und wieder aufmacht

Der Corona-Shutdown hat viele Gebäudebetreiber plötzlich, unerwartet und hart getroffen. Schließlich gab es keinen Präzedenzfall für eine Pandemie in jüngerer Zeit. Nun fährt die Wirtschaft wieder hoch – aber erneute Lockdowns sind keineswegs ausgeschlossen. Daher gilt es, mit überlegter Planung Stillstandsschäden zu vermeiden – und genauso überlegt wieder hochzufahren.

J. Sadighi, Director Sales Business Unit Service
3 Minuten

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